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Demokratie

Ein älterer Herr gibt seine Stimme ab

Deutschland ist ein demokratischer Staat. Auch das ist in der Verfassung festgeschrieben. Die Bürgerinnen und Bürger, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und über 18 Jahre alt sind, wählen alle vier Jahre ihre Vertreterinnen und Vertreter ins deutsche Parlament. Wählen zu gehen ist ein Recht, das man ausüben kann, aber nicht muss.

Das nationale Parlament – in Deutschland heißt es „Bundestag“ – wählt die Bundeskanzlerin oder den Bundeskanzler und kontrolliert die Regierung. Die Regierung kann auch abgewählt werden. Über Gesetze wird im Bundestag abgestimmt, die Mehrheit entscheidet. Die Minderheit muss die Entscheidung akzeptieren.

Die Entscheidung der Mehrheit akzeptieren

Die Bürger beteiligen sich nicht nur an Wahlen. Viele sind in Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und Initiativen aktiv. Häufig auch ehrenamtlich, also ohne Bezahlung. In den Kommunen gibt es meistens Ausländer- oder Migrationsbeiräte. Diese Beiräte sind die politische Vertretung von Migrantinnen und Migranten. Sie werden in der Regel von allen Zugewanderten einer Kommune gewählt. Sie beraten die Kommune in allen Fragen der Integration.