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Umgang zwischen Männern und Frauen

Ein junges Pärchen

In Deutschland ist die Gleichstellung von Mann und Frau ein unantastbares Grundrecht. Die deutsche Gesellschaft reagiert sehr empfindlich auf Verstöße gegen dieses Grundrecht. Sie stehen als Asylbewerber unter besondere Beobachtung: Wenn etwa Männer Frauen respektlos behandeln oder gar bedrohen, dann verstoßen sie gegen das Gesetz und auch gegen Regeln der Gastfreundschaft. Sie können sich strafbar machen und damit Ihren Asylantrag gefährden.

In Deutschland entscheiden Frauen und Männer für sich alleine, mit wem sie eine Partnerschaft, eine Ehe oder eine sexuelle Beziehung eingehen wollen. Frauen und Männer dürfen ihre Sexualität frei ausleben, so lange sie damit die Wünsche des Partners und die Grenzen des Gesetzes respektieren. Das wird weder bei Frauen noch bei Männern als unmoralisch angesehen.

Ein Nein ist ein Nein

Frauen sind auch abends und nachts allein unterwegs - zum Beispiel in Restaurants und Bars - und manche trinken auch Alkohol. Eine Frau kann sich mit Männern unterhalten, tanzen und lachen – das muss aber nicht automatisch bedeuten, dass sie Interesse an mehr hat.

Die Kleidung von Frauen sagt nichts über ihre sexuelle Offenheit aus. Kurze Röcke, hohe Schuhe und Make-up werden meist aus modischen Gründen getragen und sind nicht als Aufforderung an Männer zu verstehen.

Eine Frau kann jederzeit Nein sagen, wenn sie etwas nicht möchte. Auch wenn heftig geflirtet wurde, heißt das nicht, dass Männer einen Anspruch auf mehr haben. Wenn Frauen nicht angesprochen und angefasst werden möchten, müssen Männer das akzeptieren.

Das gleiche gilt natürlich auch für Männer. Es wird erwartet, dass allen Menschen – egal ob Mann oder Frau – mit Respekt begegnet wird. Keiner hat das Recht, einen anderen zum Sex zu zwingen. Auch in der Ehe nicht.